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Freds Tagebuch #35

Eintrag #35 Mein Tagebuch, von Frederick Usiku Krüger





"Wir landeten in London und von dort flogen wir nach Finnland; dann hatten wir unglücklicherweise einen langen Transfer in Omsk, was ein Ort ist, der sich mit Rackenroon um den Titel "Gottverlassendster Platz der Welt" streiten könnte, hauptsächlich wegen des Schnees. Die Mädchen hatten ihr Sommerfell und spürten die Kälte deutlich, besonders, weil wir nichts dagegen dabei hatten. Um es noch schlimmer zu machen, konnten wir den Flughafen wegen eines Problems mit unseren Pässen nicht verlassen.


"In welchen Universum ist ein siebzehnstündiger Aufenthalt in Omsk eine gute Idee?" knurrte Kathryn mich an, als wir uns Richtung Terminal schleppten.


"Wenigstens trägst Du Stiefel," beobachtete Sandy verdrießlich, ihre Zähne klapperten, als sie versuchte, sich zu einem Ball zusammenzurollen.


Das Flughafenterminal war weitläufig und zugig. Wir fanden eine unbesetzte Bank neben einem Auslass heißer Luft und besetzten sie, die Mädchen kuschelten sich jämmerlich zusammen. Mir ging es nur etwas besser, da ich mein Winterfell und meine Uniform trug. Ich war sehr froh, in Amerika nicht der Versuchung einer Schur nachgegeben zu haben.


"Wenn Du uns schon die malerische Route nehmen läßt, hättest Du uns nicht wenigstens interessante Städte zeigen können?" grummelte Sandy. "Wir konnten noch nicht mal in London aus dem Flugzeug."


"Und wozu überhaupt das ganze herumgehüpfe?" verlangte Kathryn zu wissen. "Ich dachte, Du hättest uns einen Direktflug nach Rackenroon besorgt."


Ich richtete meine Brille und antwortete, "Nun, unglücklicherweise gibt es keine direkten Flüge nach Rackenroon. Und ich machte das Beste aus den Möglichkeiten, die ich hatte..."


"Wetten daß," grummelte Sandy. "Billy Keane hätte eine bessere Route gefunden."


"Bitte... wer?"


Sandy rollte mit den Augen. "Hmpf. Ein Cartoonist, berühmt für seine Umwege."


"Oh. Ich verstehe."


Wir saßen still da, während Flüge in russisch, englisch, deutsch und arabisch aufgerufen wurden, alle von Echos überlagert bis zur Unverständlichkeit.


Die zwei Schwestern ignorierten mich wieder, vertieften sich erneut in ihr Tablet. Von Zeit zu Zeit hörte ich sie kichern. Ich würde mein Telefon wieder einschalten müssen, um meine Nachrichten abhören zu können, aber ich fürchtete, nur wieder zehtausend Anrufe meiner Mutter zu finden.


Nach einer Weile sagte Sandy, "Ich muß eine Sandkiste finden. Bis gleich. Geht. Nirgend. Wo. Hin."


"Hey -- bring mir ein Butterbrot mit!" rief Kathryn ihrem sich entfernenden Rücken zu. Sandy winkte mit dem Arm ohne sich umzudrehen.


Sobald sie weg war, fragte Kathryn mich, "Okay, jetzt beichte mal -- was ist so wichtig, daß wir so schnell nach Rackenroon müssen? Und wenn wir es so eilig haben, warum diese irre Route?"


"Es tut mir leid, Ma'am... ich habe keine weitergehenden Information, die ich Ihnen derzeitig geben kann," sagte ich ihr. "Alles, was ich weiß ist, daß es eine kommende Bedrohung für das Fürstentum gibt, wegen der unsere Gegenwart nötig wird." Die Entschuldigung hörte sich bei jeder Wiederholung besser an.


Sie dachte über meine Worte nach und fragte dann langsam, "Stimmt... etwas nicht... mit meiner Urgroßmutter? Stirbt... sie, oder so?"


Ich zuckte hilflos mit den Schultern. "Es tut mir leid, Ma'am -- aber ich habe keine weiteren Informationen."


Kathryn seufzte und starrte auf den Boden. Ich hatte keine Ahnung, welche Gedanken ihr durch den Kopf gingen aber vielleicht begann das Gewicht ihrer Zukunft und ihr Platz darin, sie zu belasten.


Die Stille zwischen uns dehnte sich, bis es unbehaglich wurde. Ich zuckte, fummelte an meinen Knöpfen, rutschte auf meinem Sitz, wischte meine schwitzigen Hände an meinen Hosenbeinen und sah sie dann an. Sie lehnte sich von mir fort, das Kinn auf die Knöchel gestützt und sah runter auf ihr Tablet.


Ich räusperte mich.


"Also... Sind Sie öfter hier?" fragte ich mit einem Versuch ungezwungen zu sein.


Sie warf mir einen unheilvollen Blick zu und sagte nichts. Ich räusperte mich noch mal.


"Wissen Sie, Sie... sehen hübsch aus in dem Aufzug..."


"Och, das sagst Du jetzt nur, weil Du es für mich ausgesucht hast." murmelte sie deprimiert aber ich glaubte, ein kleines lächeln in ihrem Mundwinkeln zu entdecken. Ich hakte nach, in der Hoffnung, sie in eine etwas bessere Stimmung versetzen zu können.


"Nein, ernsthaft... Sie... nun, sagen wir mal, Madame Fisis Trainingsprogramm hatte eine... große Wirkung bei Ihnen, Ma'am."


Sie schien bei dieser Feststellung zu erröten. "Danke sehr, Louie."


Ich lugte über ihre Schulter auf das Tablet. "Also -- was ist das für ein Buch, das Sie da so beschäftigt?"


"Es ist ein... Kochbuch," erzählte sie mir, und verdeckte den Bildschirm teilweise. "Sandy hat es für mich runtergeladen."


"Oh! Ein Kochbuch? Darf ich mal sehen?"


Sie zögerte und reichte es mir dann. Ich zwinkerte. "Fifty Shades of Soße." Ich hatte davon gehört. Es war für einen... wie soll ich sagen? Exotischen Geschmack.

*1


"Ooh. Sie schwärmen für ein wenig Coq au Vin, hm?" fragte ich sie und unterdrückte ein Grinsen. Sie rutschte unbehaglich und schnappte, "Das geht Dich nichts an!"


"Ich dachte, Sie wären ein reines Hackbraten Mädchen... wenn ich das gewußt hätte..." spöttelte ich prüde. "Die Sachen, die ich für Sie hätte zubereiten können...!"


Sie seufzte langgezogen und rollte die Augen, ihre Schnauze mit der Hand bedeckend. Ich denke, ich hatte sie beinahe zum Lachen gebracht.


Ich blätterte durch einige der Rezepte. "Hum. Ich könnte einige dieser Rezepte ausprobieren... äh, mit Ihrer Erlaubnis, natürlich."


Jetzt konnte ich deutlich erkennen, daß ihre Ohren rosa wurden und sie sah weg. Ich winkte mit dem Tablet. "Darf ich...?" fragte ich sie und sie zuckte die Schultern in achtloser Zustimmung. Sie schob den Tropenhelm über ihre Augen und faltete sich unter zittern mit ihren Armen zu einem Bündel.


Ich durchsuchte die Einträge im Kochbuch und benutzte dann das Tablet um ins Internet zu gehen. Ich dachte, wenn sie schon lesen wollte, dann vielleicht etwas nützliches. Nach ein paar Minuten tippte ich sie mit der Ecke des Tablets auf die Schulter und hielt es ihr hin.


"Ich habe mir erlaubt einen Reiseführer in die Maramasai für Sie herunterzuladen. Ich habe alle Lehrbücher mit unserem großen Gepäck vorausgeschickt, also wird das hiermit etwas einfacher. Es hat auch den Vorteil, daß es in englisch ist."


Sie seufzte. "Du läßt einfach nicht locker, oder, Louie?" fragte sie. Sie runzelte die Stirn, als sie den Titel des Ordners las. "The Bitch-Bikers Guide to the Maramasai: Wie man im Hyänen Imperium mit weniger als sechs tödlichen Fehlern pro Tag überlebt --??"


"Es ist die letzte Ausgabe," versicherte ich ihr. "Es ist eigentlich ein ziemlich allumfassender Führer, trotz seines... skurrilen... Titels."


Sie grunzte und begann es durchzublättern. Nach ein paar Minuten hörte ich von ihr ein kleines, gequältes Wimmern und sie drehte sich mit einem Ausdruck von Horror im Gesicht zu mir um. Auf das Tablet zeigend, schnappte sie nach Luft, "Sag mir, daß das ein Druckfehler ist mit dem "Ritual der öffentlichen Beschneidung!"


"Leider, nein," erwiderte ich, während ich unbewußt meine Knie zusammendrückte.


"Herr im Himmel!" zischte sie. "Nie im Leben mach ich da mit!"


"Es ist nur für die Initiation der Krieger, Ma'am," versicherte ich sie.


Sie betrachtete mich mit großer Sympathie. "Mußtest... Du... das... machen?"


"Äh, ehm... ich bin von Krüger, Ma'am. Wir, äh, machen dort manches anders."


Sie schüttelte sich, legte eine Hand über ihren Schritt und blätterte zur nächsten Seite. "Barbaren," murmelte sie düster.


Sandy kehrte zurück und Kathy fuhr sie an "Wird aber auch Zeit, daß Du zurückkommst! Ich verhungere! Wo ist das Butterbrot, um das ich Dich gebeten hatte?"


Sandy sah sie ruhig an. "Es ist ein weiter Weg von der Fressmeile," sagte sie.


"Ich werde Ihnen ein Butterbrot besogen, Ma'am," bot ich an und eilte davon. Über die Kriegertraditionen mit ihr zu reden -- insbesondere DIESE Krieger Tradition -- ließ mich sehr unbehaglich fühlen. Und wenn sie die Prozedur nie erlebt hatte, selbst in einem Krankenhaus... das könnte die Dinge noch... heikler machen...


Der einzige Kiosk, der Essen verkaufte und geöffnet war, bot Würstchen an. "Möchten Sie, daß ich die Pelle für Sie entferne?" fragte der Verkäufer auf englisch mit schwerem Akzent.


Ich zuckte zusammen. "Nein, lassen sie sie dran, ist schon in Ordnung so..." nuschelte ich als ich meine Kreditkarte durch die Kasse zog.


Es ging mir auf, als ich das Essen zu den Mädchen brachte, daß mein Gebrauch der Kreditkarte, meiner Mutter erlauben würde, meine Position zu finden. Na super. Sie brauchte eh etwas Übung darin, voreilige Schlüsse zu ziehen.


*


Das Essen war eine großartige Hilfe dabei, ihre Stimmung zu meinen Gunsten zu wenden, obwohl sie ihre Portionen in einem Augenzwinkern herunterschlangen.


Als Kathryn die Soße von ihren Fingern leckte, fragte sie mich auf neugierige, unterhaltsame Weise, "Weißt Du, Louie, Ich frage mich... Ich erinnere mich daran, letzte Nacht in Deinem Appartement angekommen zu sein..."


Ich erstarrte. Meine Kehle schnürte sich zu. Ich fühlte einen stechenden Schmerz in meinem Magen.


"...und wachte dann auf dem Rücksitz des Autos am Flughafen wieder auf... aber ich kann mich an nichts erinnern, was dazwischen lag," sie sah mich grimmig an. "Aber mir sind ein paar Schrammen aufgefallen. Möchtest Du mir... etwas dazu sagen?"


Nein, nicht wirklich, dachte ich bei mir, als ich den Rest meiner Wurst sehr langsam und sorgfältig kaute. Ich schluckte und tupfte dann meinen Mund mit der Serviette ab.


"Nun, sehen Sie, Ma'am," begann ich, "ich mußte Sie unbedingt aus dem Gebäude schmuggeln, so wie die Dinge standen, und dafür mußte ich eine, äh, Sch-schlaftablette in ihren Donut schmuggeln --"


"Du hast mir ein Betäubungsmittel verabreicht?!" rief sie mit wütender Empörung.


Sandy stimmte zornig ein, "Du hast die Betäubungsmittel, die ich Dir gegeben habe, meiner Schwester verabreicht?!"


Kathy wandte sich ihr zu. "DU HAST IHM DIE BETÄUBUNGSMITTEL GEGEBEN?!" schrillte sie und ihre Stimme gab ein Echo in der gewaltigen leeren Halle des Terminals.


Ich hielt meine Pfoten flehentlich in die Höhe und zischte durch meine Zähne, "Können wir bitte alle aufhören, das Wort Betäubungsmittel zu verwenden?" Wir zogen die ungewollte Aufmerksamkeit der russischen Sicherheitskräfte auf uns.


Kathryn klatschte die Hand vor ihre Stirn. "Wie konntest Du --?" klagte sie mich an.


"Ich hatte keine Wahl!" versicherte ich ihr mit verzweifeltem Quieken. "Ich hatte Befehl, Sie nicht über die Planänderung zu informieren, und --"


"Mir hast Du es gesagt," Sandy erinnerte mich mit einem Stirnrunzeln und den Knöcheln auf den Hüften. Ich fühlte, wie mein Magen in Sicherheit kriechen wollte, wie eine Ratte, die ein sinkendes Schiff verläßt. Ich hätte ihn gehen lassen sollen. So, wie sie mich anstarrten, erwartete ich nicht, lange genug zu leben, um meine letzte Mahlzeit zu verdauen.


"Nun, ich --"


"Lieutenant," sagte Kathryn kalt, verschränkte ihre Arme und fixierte mich mit grimmigem Blick, "-- Ich habe allmählich genug von ihrer flexiblen Moral. So arbeitet vielleicht die Brigade, aber wir Grrsn halten das nicht so!"


Sandy tippte ihr auf die Schulter. "Eigentlich schon..." erinnerte sie sie. "Ich meine, unsere Großmutter ist eine Attentäterin und --"


Kathryns Stirnrunzeln vertiefte sich. "Ich halte das nicht so --"


"Nun, doch, ist es wohl," drängte Sandy. "Erinnerst Du Dich an die Kaninchen Nachrichtensprecherin, die Du --"


"Halt die KLAPPE, Sandy!" Kathryn knurrte ungeduldig. Sie richtete ihre Aufmerksamkeit wieder auf mich.


"Lass uns eine Sache klarstellen," sagte sie stumpf, "Ich begleite Dich nach Rackenroon. Ich spiele mit, bei diesem dämlichen, irren Plan. Ich werde Dich sogar heiraten, wenn es darauf hinausläuft. ABER DU WIRST MICH NIE WIEDER ANLÜGEN, verstanden? Du kannst zu jedem anderen sagen, was Du willst -- Du kannst nach belieben ausweichen, Ausflüchte machen und Sachen verschleiern -- Du kannst der hinterhältigste Scheißkerl auf der Welt sein -- aber Du wirst. Mich. Nicht. Anlügen." Sie machte ihren Punkt klar, indem sie bei jedem Wort mit dem Ende ihres sehr starken Zeigefingers gegen meine Brust stach.


Sie wartete, die Arme verschränkt, den Kopf gesenkt, Schultern hochgezogen, die Mähne gesträubt. Ich starrte sie an, die Augen geweitet, ohne zu atmen.


"Verstanden, Ma'am," flüsterte ich.


"Ich kann Dich nicht hören," grollte sie, und gab dabei eine verdammt gute Kopie ihrer Großmutter Penthesilia ab.


"V-- verstanden, Ma'am," wiederholte ich, viel lauter. Dann, nach einem Räuspern, wagte ich ein schwaches, "D-darf ich um etwas bitten?"


Sie verengte ihre Augen. Ich wandte meine ab.


"B-bitte verlangen Sie nicht, daß ich gegen meine Befehle verstoße," murmelte ich.


Sie lehnte sich vor. "Von jetzt an -- bekommst Du Deine Befehle von mir."


Meine Ohren zuckten zurück und ich kämpfte darum, nicht die Zähne zu zeigen in einem unterwürfigen Grinsen der Angst. Mein Schwanz war so fest zwischen meine Beine geklemmt, daß es schmerzte. "B-bei allem nötigen Respekt, Ma'am," stammelte ich, "S-sie sind n-noch n-nicht meine V-vorgesetzte. Es gibt da ein o-offizielles P-protokoll, dem ich f-fol --"


"Na gut, SUPER!" bellte sie und warf die Hände in die Luft. "Super. Ich frage nicht nach Deinen Geheimnissen, wenn Du mich nicht anlügst. Einverstanden?"


Immer noch unfähig, ihr ins Gesicht zu sehen, nickte ich eilig.


Missmutig holte sie tief Luft und sah mich von der Seite an. "In Ordnung. Ich werde Dich beim Wort nehmen, Lieutenant. Du willst, daß ich Dein Spiel spiele? Nun, dann mußt Du mich vorher in die Reglen einweihen."


Ich zuckte die Schultern und nickte wieder. Ich brauchte jetzt wirklich einen Waschraum.


Eine lange und ungemütliche Stille umgab uns. Dann sagte Sandy, "Schau auf die angenehmen Seiten, Kath. Wenigstens hat er Dich nicht betäubt, um mit Dir zu schlafen --!"


"Das kommt als nächstes," Kathryn grunzte vor Ekel, mit einem grausamen und verdächtigen Blick in meine Richtung.


*


Als die Stunden sich dahinzogen, wurde die Haltung der Mädchen mir gegenüber immer schlechter, bis ich es vernünftig fand, mich zu entschuldigen und mich eine Weile woandes hinzusetzen. Als ich durch den Airport ging, entdeckte ich, daß es da eine Null-G Firma gab, die vom Terminal abflog. Ich hatte Jahre früher einen Null-G Flug mitgemacht, als ich mit meinem Vater ein Astronauten Trainingscamp am Texas Raumhafen besuchte. Ich hatte sehr viel Spaß an der Erfahrung gehabt und so kaufte ich drei Tickets als Überraschung und ging zu den Mädchen, um ihnen zu sagen, daß ich uns auf einen Flug ohne Wartezeit gebucht hatte, der in Kürze abheben würde.


Das stellte sich als großer Fehler heraus. Sagen wir mal, keine von ihnen war "Aus dem rechten Holz geschnitzt". Falls sie vorher zornig auf mich waren, dann wären sie nach dem Flug bereit für einen Todschlag gewesen, wenn ihnen nicht zu übel gewesen wäre, um aufzustehen.


Um die Dinge voranzutreiben, versuchte ich für uns einen Flug mit irgendetwas zu buchen, das nach Süden ging, aber die Mädchen weigerten sich, mit dem einen kleinen Flugzeug zu fliegen, das ich finden konnte, das nach Paris ging. Nicht einmal die Aussicht auf einen Aufenthalt in Paris konnte sie an Bord bringen von, was sie als gefährliches kleines Flugzeug ansahen. Sie beschuldigten mich geradeheraus, zu versuchen, sie zu töten. Aber selbst wenn sie einen Sinn für Abenteuer gehabt hätten, ein Schneesturm fegte herein und brachte jeglichen Verkehr zu einem Halt.

Und so mußten wir ihn aussitzen. Ich habe die Zeit dazu verwendet, dieses Tagebuch auf den neuesten Stand zu bringen. Die Mädchen dösen auf einer Bank hinter mir. Ich hoffe, unser nächster Flug wird bald aufgerufen, weil sie die Geduld mit mir schon vor Stunden verloren haben."




Copyright by, Kathryn Garrison Kellogg





*1 Eigentlich Fifty shades of gravy in Anlehnung an Fifty shades of gray. Leider muss der Wortwitz hier auf der Strecke bleiben.


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