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Freds Tagebuch #44

Eintrag #44 Mein Tagebuch, von Frederick Usiku Krüger Etwas... bemerkenswertes... ist passiert, und ich bin mir nicht sicher, ob ich in der Lage bin, es ordentlich zu berichten... aber muss einfach... ich kann es mit niemandem sonst besprechen... aber ich muß versuchen, meine Gedanken in der Sache zu ordnen... Ihre Hoheit -- die Erbin, heißt das -- hat mich heute morgen geküßt. Und nicht nur mit einem freundlichen kleinen Bussi auf die Wange -- das war ein richtiger, Ganzkörper Kuß, eine Umarmung, eine, eine, eine...eine Einladung... ich möchte sagen, Vorspiel... Ich weiß, ich hatte Phantasien über sie, aber ich wußte nicht, daß sie irgendein Interesse an mir hatte... und ich bin mir immer noch nicht sicher... schließlich könnte es nur ein nachklingender Effekt der Pheromone aus dem Deodorant sein, daß uns glauben machte, sie wäre in Hitze... aber es schien wirklich genug... Ich darf aber meinen Trieben nicht nachgeben, denn falls sie wirklich in Hitze kommt, dann sind es die Hormone, nicht Emotionen, die sie dazu bringen, mit mir zu flirten. Ich muß entschlossen bleiben, ich muß ihren Schmeicheleien widerstehen, denn obwohl sie qualifiziert ist die Erbin zu sein, ist sie doch noch nicht offiziell von der Fürstin akzeptiert. Die Situation ist heikel. Ich weiß nicht, wie lange ich ihr widerstehen kann. Es scheint, als würde mit jedem Augenblick mein Wille zum Widerstand schwinden. Wenn sie mich berührt -- wenn sie mich nur ansieht -- zerbröselt meine sorgfältig aufgebaute Fassade von Seriösität wie ein billiger Keks. Meine Hände zittern, während ich dies aufschreibe. Ich weiß noch immer nicht, was ich von all dem halten soll. Dieses unerträgliche Einhorn ist überhaupt keine Hilfe, er versucht mich zu ermutigen, meine feierlichen Gelübde zu brechen. Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll... das Einzige, worin ich mir sicher bin ist, wie sehr ich sie will... Als ich nach meinem Treffen mit Sandy zu meinem Zelt zurückkehrte, meine Nase kribbelte immer noch von dem Hauch von Dschungel Hitze Deodorant, das sie mir aufgedrängt hatte, wurde ich überrascht, Ihre Hoheit dort zu finden -- äh, Kathryn -- die in meinem Zelt stand, mit einem entsetzten Ausdruck auf ihrem Gesicht. Als sie mich sah, gab sie einen Schrei der Erleichterung von sich und warf ihre Arme fest um mich und sagte, als sie die Verwüstung in meinem Quartier sah und mich nicht finden konnte, fürchtete sie, daß Löwen mich entführt hatten. Ich konnte fühlen, wie sie zitterte. Ihre Reaktion erschreckte mich und raubte mir für einen langen Augenblick, die Fähigkeit zu denken. Daß sie an mörderische Löwen dachte, kam mir sehr merkwürdig vor, wenn ich an meinen eigenen Albtraum dachte. Voller Scham gestand ich ihr, daß ich das Zelt selbst verwüstet hatte, weil ich am vorhergehenden Abend "ziemlich verärgert" gewesen war. Sie umarmte mich fester und flüsterte mit heiserer Stimme, "Es tut mir so leid --!" Das machte mich komplett sprachlos. Hyänen entschuldigen sich selten für ihre Handlungen und falls sie es tun, dann mit Sicherheit nicht auf so aufrichtig gefühlte Weise. Es tat ihr wirklich und wahrhaftig leid, mich verletzt zu haben. Mein Groll verrauchte. Wie konnte ich ihr noch böse sein? Es war komplett mein Fehler -- ich hatte meiner Einbildung erlaubt, mich zu täuschen, weil ich so eine dumme, frustrierte, aufgestaute, dreißig-Jahre-alte Jungfrau kurz vor seiner Hochzeit war, die viel zu viele Schund-Liebesromane gelesen hatte, als gut für ihn war. Sie war schuldlos an meinen Problemen -- es war nicht ihre Schuld, daß sie zauberhaft, schön und weich war... so - so weich... Und ihr Geruch...! Mein Gott! Ich hätte mir nie träumen lassen... ich glaube ich werde verrückt -- es macht mein Blut schäumen, auf eine Weise, wie ich es mir nie hatte vorstellen können. Es ist mir egal, ob es nur ihr Deodorant ist! Mein Kopf wird taub, alle rationalen Gedanken sind verbannt und ersetzt durch die entsetzlichsten, erotischen Phantasien über sie und was ich wünschte, mit ihr zu tun, und sie mit mir tun lassen wollte... es... ist.. verstörend köstlich... total berauschend... kein Wunder, der Euphemismus der Hyänen dafür ist "betrunken sein!" Ich schob langsam meine Arme um sie, als ob ich fürchtete von ihr verbrannt zu werden. "Ent...schuldigung akzeptiert..." stammelte ich mit angespannter Stimme. Sie seufzte und kuschelte sich enger an mich, legte ihr Kinn auf meine Schulter. Sie zu halten; ihren Körper in meinen Armen zu fühlen, nach allem, was ich von ihr gedacht hatte, von Hochgefühl bis Verzweiflung, Zorn bis Verlangen, Scham, Furcht und jetzt, Hoffnung; ihr Atmen zu fühlen, bebend vor Vitalität, warm und lebendig; und sie mich haltend, ihren Körper gegen meinen drängend mit einem leisen Schnurren der Freude -- mein Kopf schwamm und tanzte... ich bebte... dies war echt... und schöner als ich es mir je vorgestellt hatte... Ich konnte nicht anders, ich küsste sie -- nur ein kleines zögerndes knabbern an der Seite ihres Halses und sie erwiderte ein Luftholen der Überraschung; ich war bereit Reißaus zu nehmen, sicher, daß ich für diesen Übergriff bezahlen würde, aber sie kicherte, "Oh, Lieutenant -- das kitzelt!" und schlang ihre Arme noch fester um meine Schultern. Das wars, ich war verloren. Eine Welle heißen Verlangens überwältigte mich. Sie ließ mich ihre Kehle lecken, zeigte mir ihre Unterwerfung und jede Berührung ließ mich nach mehr gieren -- gieren ist das einzig passende Wort dafür, denn ich hatte aufgehört zu denken, war total von einem einzigen Gedanken besessen -- Sex mit ihr zu haben. Und nachdem, wie sie mich begierig streichelte, hatte sie die gleiche Idee... sie gurrte und seufzte vor Vergnügen und mit ihrem Atem, warm und feucht in meinem Ohr flüsterte sie vielsagend "Wir könnten diese Verabredung jetzt haben, wenn Du möchtest..." Jetzt? Jetzt... für immer... ja, oh, zur Hölle damit, Ja...! "Ich... ich denke, wir sollten das nicht tun," hörte ich mich selbst weich krächzen. "Möchtest Du aufhören?" fragte sie mich, mich durch halbgeschlossene Augen anstarrend, ihre Nase berührte meine. "Nein. Ich glaube nur nicht, daß wir es tun sollten," nuschelte ich. "Schade," sagte sie mir, und das war wo sie mich küsste. Ich schmolz dahin; schmolz in ihren Armen dahin, als sie mit ihrer weichen Zunge über meine Lippen strich; als ich nach Luft schnappte, ergriff sie die Gelegenheit hereinzustoßen und meine zu begrüßen, wie einen lange vermissten Geliebten. All mein Widerstand ihr gegenüber schwand dahin, löste sich auf, verdunstete und ich schlang meine Arme hungrig um sie herum, zog sie fest gegen meinen Körper, so daß jeder Teil von ihr sich gegen jeden Teil von meinem drückte... wir passten perfekt zusammen, als ob wir füreinander gemacht wären... ich wußte, wir sollten es nicht tun, aber da war kein Weg zurück... es war wie ein Sturmangriff einen steilen Hügel hinab... und wenn Dein Gegner stärker ist als Du, dann greifst Du zuerst an... ...aber ich schüttelte mich auch vor Furcht, weil ich mich dafür schämte, wie erregt ich war. Ich hatte mein Leben damit verbracht zu lernen, wie ich meine Gefühle kontrollierte, sie hinter einer undurchdringlichen Maske zu verbergen und doch war sie durch diese Betonmauer gestoßen, die ich zu meinem Schutz aufgebaut hatte, als wäre sie aus Papier. Ich schämte mich... aber ich konnte nicht aufhören... Meine Knie zuckten, ich konnte mich kaum auf den Füßen halten. Ich wollte sie auf die Arme nehmen, sie zu dem großartigen Baldachinbett tragen, sie darauf werfen, ihrer nervigen Schwester im vorbeigehen sagen, daß sie für den Rest des Tages irgend etwas anderes tun sollte, weil wir beschäftigt sein würden, sehr beschäftigt, für die nächsten paar Stunden. War es nicht das, was die Fürstin wollte? Warum sonst hätte sie dieses exotische Zelt schicken sollen, mit all seinen Möbeln, wenn sie es nicht dafür vorgesehen hatte, daß wir es auch nutzten? Wären wir nicht von einem Angriff unterbrochen worden, ausgeübt auf unsere Karawanenträger von einer feigen Bande wilder Hunde, ich habe keinen Zweifel, daß es genauso passieren sollte... Die angsterfüllten Schreie unserer Zebras holten uns aus unserem Traum und einen Augenblick später donnerte Händler Horn an unserem Zelt vorbei mit einem Ausdruck entschlossener Wut in seinen Augen. Er forderte uns auf, ihm rasch zu folgen. Eine Bande von ungefähr zwanzig wilden Hunden -- oder "bunten Wölfen" wie sie genannt werden wollen -- jagten die Idube, versuchten ein paar niederzuringen für ihr Frühstück. Ihre Anführer waren mit langen Speeren bewaffnet aber die Menge der Krieger jagte auf die "ehrenhafte" weise -- nackt, bis auf Hosen und Schmuck und gebrauchten nur ihre Zähne, mit denen sie versuchten ein Zebra zu packen und auszuweiden. Eine seltame Verwandlung überkam Kathryn, als sie feststellte, daß diese Wilden versuchten, ihre Bediensteten zu töten. Obwohl sie fünf zu eins unterlegen und unbewaffnet war, eilte sie mit Riesensätzen den Hang hinunter auf das Feld, scheußliche Flüche knurrend und stürzte sich mit einem großartigen fliegenden Angriff auf den ersten Hund auf den sie traf. Ich hatte beinahe Mitleid mit ihrem Opfer, weil er ein Drittel kleiner war als sie und sie bearbeitete sein Gesicht mit ihrer Faust, bis er blutete und wimmerte. Uns dreien, die auf dem Hügel geblieben waren, blieb nichts anderes übrig als uns ebenfalls ins Getümmel zu stürzen, da unser Anführer ihre Absicht erklärt hatte zu kämpfen, um unser Eigentum zu verteidigen. Horn warnte Sandy, an die Flinkheit der wilden Hunde zu denken und darauf zu achten, sie nicht in ihren Rücken kommen zu lassen, da sie es vorzogen, in Gruppen zu töten. Dann griff er eine Gruppe von ihnen an und begann sie geräuschvoll zu verprügeln, solange wir noch das Element der Überraschung auf unserer Seite hatten. Hyänen verabscheuen wilde Hunde. Sie sind eine kommunistische Bande von Hippies und Piraten, die denken, daß unsere Gesetze für sie nicht gelten und sie tun alles in ihrer Macht stehende, sich uns zu widersetzen, wann immer sie können. Offengestanden war es sehr dumm von uns, sich ihnen im Kampf zu stellen, denn wenn wir sie nicht überrascht hätten, dann wäre es ganz anders ausgegangen. So jedoch, schienen sie von uns keinerlei Widerstand erwartet zu haben. Horn mähte sich durch sechs von ihnen und die Mädchen arbeiteten als Team zusammen und überwältigten weitere sechs. Ich hatte einen an der Kehle, der mich bat, ihn nicht ins Gesicht zu schlagen, weil seine Frau "keinen Kerl mit Narben mochte". Ich zog ihm trotzdem einen über. Wenn Du mir den Tag ruinierst, Bürschchen, dann zahle ich den Gefallen zurück, mit Zinsen. Ich fand mich bald darauf umzingelt -- es schien, als hätte der Schamane, der den Angriff befohlen hatte, mich ausgesucht, weil ich Brigadeuniform trug und seinen Kriegern befohlen, mich zu töten. Das war mein erster echter Kampf. Glücklicherweise unterschätzten sie meine Fähigkeiten und glaubten, daß ich wegen meiner Größe nicht viel Widerstand leisten würde. Das Kampfkunsttraining die mir mein australische Privatlehrer vor all den Jahren gegeben hatte, kam mir gut zupaß. Die Mädchen versicherten mir später, daß zu beobachten, wie ich alle sechs in wenigen Sekunden erledigte, die erstaunlichste Sache war, die sie je gesehen hatten. Mir schien es, als würde alles in Zeitlupe ablaufen, als ein Hund nach dem anderen mich ansprang, nur um von einer Faust, einem Fuß oder einem flinken Wurf abgewehrt zu werden. Die wilden Hunde sind wilde Kämpfer, aber sie sind keine geübten Kämpfer; sie dachten, sie könnten sich auf mich stürzen und in Stücke reißen. Stattdessen trieb ich sie mit eingezogenen Schwänzen und Blut tropfend von ihren Nasen und Mündern in die Flucht. Der Schamane erkannte, daß seine Bande die Schlacht verlor und rief zum Rückzug. Ich konnte seine zischende und zirpende Sprache nicht verstehen, aber ich hörte seinen Ruf und die Hunde lösten sich aus dem Getümmel und machten sich davon -- das heißt, die, die sich noch bewegen konnten. Horn blieb zurück inmitten von zertrampeltem Gras und aufgespießten Körpern, sein Horn, Gesicht und die Kleidung stark mit Blut befleckt -- das, wie er uns versicherte größtenteils nicht seines war. Wir hatten die Schlacht gewonnen, aber unser Triumpf war schal, weil die Idube alle fortgelaufen waren und Horn uns versicherte, daß, während er bezweifelte, daß die Zebras zurückkehren würden, die Hunde bald mit Verstärkung zurückkehren würden. Unsere einzige Chance war, einige Vorräte einzusammeln, sie in unsere Rucksäcke zu packen und uns eiligst auf den Weg zu machen, darauf hoffend, daß das plündern unseres Lagers, die Hunde lange genug beschäftigen würde, um uns entkommen zu lassen. Während Horn ging, um sich zu säubern, schickte er die Mädchen in ihr Zelt, damit sie genug für eine Drei-Tage-Reise einpackten. Kathryn bezweifelte, daß sie in der Lage wären, genug Essen zu tragen, um drei Hyänen für diese Zeit satt zu bekommen, aber Horn schien zu glauben, daß wir Nahrung finden könnten. Was mich anging, ich brauchte bloß meine Reisetruhe, die mir folgte und ich warf noch etwas Kochgeschirr hinein. Der Kampf hatte meine Gedanken von dem Geschehen früher am Morgen abgelenkt. Als ich zu dem Pavillon der Mädchen herüberging, um zu sehen, ob sie bereit wären, aufzubrechen -- Horn hatte uns eine halbe Stunde zum packen gegeben -- hörte ich Stimmen in einem lauten Streitgespräch und dann begegnete ich einer sauer aussehenden Sandy, die das Zelt verließ, mit einem großen Rucksack in Tarnfleck. "Vorsichtig Lieutenant -- sie ist in einer komischen Laune," warnte sie mich mit lauter Stimme und deutete mit einem Daumen zurück zu ihrer schmollenden Schwester. Das war sie wirklich. Nachdem sie zuerst ihr Bedauern ausdrückte, das Zeltlager verlassen zu müssen -- während sie soviel sie konnte in einen riesigen blauen Rucksack stopfte, von dem ich ernsthaft bezweifelte, daß sie ihn würde tragen können -- schlich sich ein eigenartiger Ausdruck auf ihr Gesicht und sie schlug mit einem grinsen vor, daß wir die Gelegenheit nutzen sollten, das zu "beenden, was wir am Morgen begonnen hatten". Ich wies sie ab, so fest und höflich, wie ich konnte und versprach daß, sobald wir verheiratet wären, ich ihr eine Seite von mir zeigen würde, die sich niemand vorstellen konnte (bis dahin mich eingeschlossen) -- das eines zärtlichen, aufmerksamen und leidenschaftlichen Liebhabers. Sie schien allerdings nicht an warten interessiert zu sein und fuhr damit fort mich durch das Zelt zu jagen. Ich muß gestehen, daß ihr peinliches Verhalten meine vorherige Leidenschaft mächtig dämpfte, weil es mich an die Hyäne im College erinnerte, die mich so ungeniert zu verführen versucht hatte, daß es Narben auf meiner Seele hinterlassen hatte. Und jetzt, genau wie damals, wurde ich vom rechtzeitigen Eingreifen eines Leibwächters gerettet, in diesem Fall dem Auftauchen von Händler Horn, der mich um Hilfe rufen gehört hatte, als Kathryn mich erwischte. Anstatt daß es ihr peinlich war, in so einer kompromittierenden Situation erwischt zu werden, sagte Kathryn ihm kühl, daß wir nur "Kampf Strategien" vergleichen würden. Sie sagte, sie hätte mich gebeten ihre einige "Mann gegen Mann Kampftaktiken" zu demonstrieren und daß sie mich dafür gelobt hatte, so gut mit meinen Händen zu sein. Ich glaube für keinen Augenblick, daß Horn sich täuschen ließ und er befreite mich und begleitete mich zurück zu meinem Zelt. Ich war zum ersten Mal froh wegen seiner Anwesenheit, da meine Knie plötzlich zu Gelee geworden waren und mein Kopf sich drehte. "Also -- nicht das Deodorant?" fragte er mich murmelnd. Ich klatschte meine Hände an die Schläfen. "Ü-BER-HAUPT nicht das Deodorant!" stimmte ich mit einem entsetzten Stöhnen zu. Wir holten meine Truhe aus meinem Zelt. Horn weigerte sich, sie mitzunehmen, weil er sie nicht tragen wollte, aber ich denke ich habe ihn in Erstaunen versetzt, als ich ihr befahl, mir zu folgen und sie mir brav folgte. Ich stählte mich, um kühl und distanziert Kathryn gegenüber aufzutreten. Ich wollte sie nicht ermutigen. Wir hatten jetzt keine Zeit für diesen Unsinn und selbst wenn wir sie hätten, dann wollte ich mit Sicherheit nicht, daß mein erstes Mal eine "schnelle Nummer" sein würde. Ich sah, wie sie sich hinter ihre Schwester duckte, also war sie wohl teilweise wieder zur Besinnung gekommen und fühlte Scham wegen ihres peinlichen Verhaltens. Sie waren ebenfalls erstaunt wegen meiner Truhe und ich erzählte ihnen die Geschichte ihres Entstehens, wie mein Vater sie ausgedacht und gebaut hatte und mir als Geschenk zu meinem ersten Geburtstag im Internat gegeben hatte. Horn hatte vor, eine Abkürzung zu Kiyanti zu nehmen, eine die durch ziemlich rauhes Gelände führte und die Benutzung einer alterschwachen Seilrutsche erforderte, oder wie manche es nennen, eine ZIP-line, um den Derchi Fluß zu überqueren. Ich hätte es vorgezogen, dem Ciabatta zu folgen, aber Horn bestand darauf; sogar die Gefahr, Krokodile im Derchi zu treffen, brachte ihn nicht von seiner sogenannten Abkürzung ab. Ich versuchte, die Mädchen davon zu überzeugen, die von mir bevorzugte Strecke zu nehmen, aber das Kläffen der zurückkehrenden wilden Hunde beendete die Debatte zu Horns Gunsten. Sehr gegen mein besseres Urteil und überzeugt, daß wir es alle noch bereuen würden, folgte ich ihnen ins Gesträuch, als das Jaulen der Hunde lauter wurde. Copyright by, Kathryn Garrison Kellogg.

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